„Rock für Deutschland 2011“ – Straßenblockaden | Deutschland / Thüringen / Gera 06.08.2011

Aus einem „Dresden im Kleinformat“, wie von mir kurzfristig vermutet, wird nichts. Die Polizei hat dazugelernt. War 2010 die gesamte Brücke von Aktivisten blockiert, so sorgt die Polizei schon in der Nacht zuvor dafür, dass eine Fahrspur mit Sicherheit offen bleibt.

Wie ein Freund richtig vermutet, ergeben sich so mehrere lokale und spontane Blockaden – hier ein Beispiel: 

Warum einzelne Polizeibeamte dort derartig brutal gegen Aktivisten vorgehen, bleibt mir unklar und wird auch von dem Bündnis im Nachhinein kritisiert.

Nicht nur die „Linken“ protestieren gegen das Neonazi-Konzert, auch „harmlose“ Organisationen wie die Evangelische Kirche setzen ein Zeichen.

Das Konzert „Rock gegen Rechts“ hat ein Kollege dokumentiert – Bilder sind noch in Arbeit. Obwohl dieses am gegenüber liegenden Ufer der Kleinen Elster stattfindet, ist es auf dem Gelände von „Rock für Deutschland“ gut zu hören. Zumindest solange dieses nicht von Neonazi-Bands beschallt wird.

Zum Konzert „Rock für Deutschland“ selbst kommen ca. 600 Teilnehmer, was wenig ist, wenn man die 1.100 im Jahr 2010 als Vergleichszahl verwendet. Noch krasser wird der Unterschied zwischen Erwartung und Realität,  betrachet man die 1.800 Teilnehmer,  für welche die Kundgebung vom Veranstalter – der NPD – angemeldet wurde. „Trotzdem 600 Neonazis zu viel,“ meint ein Gegner.

Weitere Fotos hier.

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Eingeordnet unter Aktionismus, Außenpolitik, Demonstration, Deutschland, Foto, Gesellschaft, Rechtsextremismus

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