Dortmund – Blockaden gegen Neonaziaufmarsch zum Antikriegstag | Dortmund / Deutschland 03.09.2011

In Dortmund findet seit einigen Jahren zum Antikriegstag ein Neonaziaufmarsch statt, der vergangenes Jahr ca. 1.000 Teilnehmer angezogen hat. Drei Bündnisse versuchen, den Neonaziaufmarsch zu verhindern: das links geprägte Dortmund stellt sich quer, die autonome und antideutsche Struktur Alerta  und das bürgerliche Bündnis Dortmund nazifrei.

Schon im Voraus finden setzen die Gegener auf Demonstrationen, Kundgebungen und Informationsveranstaltungen zur Mobilisierung. So gibt es eine Vorabend-Demonstration, um nur eine Aktivität zu nennen.

Die Polizei setzt den Neonazi-Aufmarsch jedoch durch das Absperren eines ganzen Stadtteiles, durch den die Route der Neonazis führt, durch. Die Gegner werden mit Hilfe von Pfefferspray, Schlagstöcken, berittener Polizei und Wasserwerfern in Schach gehalten. Dies auch dann, wenn sich die Blockaden nicht in dem gesperrten Gebiet befinden.

Und dort, wo nicht sofort geräumt wird, ist dies eher auf deeskalierenden Klamauk der Gegner zurück zu führen, als auf Besonnenheit der Polizei.

Schnell umgeplante Veranstaltungen wie eine Demonstration zum Hauptbahnhof kommen nur schleppend und mit Behinderungen zustande.

Was man als Pressefotograf der Polizei jedoch zu Gute halten muß: mit gültigem Presseausweis konnten Medienvertreter alle Sperren passieren – im Gegensatz zu Wien.

Weitere Bilder hier.

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Eingeordnet unter Aktionismus, Demonstration, Deutschland, Foto, Gesellschaft, Rechtsextremismus

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