Archiv der Kategorie: Kriminalfälle

Tierschutzprozess bez. § StGB 278a | Wiener Neustadt 21.03.2011

Ein Einstiegsfoto – Fotografieren wird (auch bei Pausen) von der Richterin bekanntlich immer wieder in Frage gestellt womit sie ein schwer errungenes Recht infrage stellt.

 © Martin Juen

Lachen im Saal ist verboten – soviel ist nach einer halben Stunde Verhandlung klar. Fotografieren auch  – ein etwas verwirrendes Schild – ob dies auch in den Pausen gilt bleibt offen. Wie gesagt, mit der Pressefreiheit ist es bei diesem Prozeß so eine Sache…

 © Martin Juen

Zeuge Stefan Pfandler (dzt: leitender Kriminalbeamter beim Bundesamt für Korruptionsbekämpfung); Leiter des Lauchangriffs für die SOKO Tierschutz – macht (mich) gleich auf das Recht auf das rechte Bild hat .Stimmt. Aber er ist eine Person öffentlichen Interesses, ob ihm dies bewußt ist entzieht sich meines Wissens.

´© Martin Juen

Weitere Fotos (hoffentlich) bald hier hier.

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Tierschutzprozess bez. § 278a | Wiener Neustadt 25.01.2011

Vor Beginn des Prozeßtages: die Angeklagten bekommen ihre(n) Tische(en) um ihre Unterlagen besser sichern und ordnen können.

 © Martin Juen

Der Saal wird durch ein Band mit der Aufschrift „CRIME SCENE – DO NOT CROSS“ dekoriert….

 © Martin Juen

Aber das Band ist natürlisch schnell wieder entfernt:

 © Martin Juen

„Toilettenpause“ verkündet die Richterin – Zeit die Zeitungen auf relevante Artikel bez. des Prozesses zu durchforsten.

 © Martin Juen

Der bis jetzt wohl meißt verwendete Antwort der verdeckten Ermittlerin: „Ich kann nicht mehr erinnern und wenn dann steht es in meinem Bericht.“

Mittagspause – Veganes Menü in der Kantine hin oder her – viele Prozeßbeobachter bringen ihr eigenes Mittagessen mit.

 © Martin Juen

Die (unermüdliche) Standard-online Redakteurin Maria Sterkl

 © Martin Juen

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PK Aktueller Ermittlungsstand zur rechtsextremen Szene | 08.11.2010

„Der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Dr. Herbert Anderl und der Direktor des Bundesamtes für
Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Mag. Peter Gridling werden heute, Montag, den 8. November 2010, im Rahmen einer Pressekonferenz den aktuellen Ermittlungsstand zur rechtsextremen
Szene bekannt geben,“

steht in der Einladung zur Pressekonferenz. (für alle Leser, die nicht wissen, worum’s eigentlich ging – siehe z.b. den Artikel in „ÖSTERREICH“). Dementsprechend groß sind die Erwartungen der Journalisten, unter denen sich u.a. eine Journalistin einer jüdischen und einer englischen Zeitung befinden. Diese werden jedoch bitter enttäuscht.

Dr. Herbert Anderl geht es v.a. darum, zu versichern, daß der BVT-Beamte, dessen Sohn in der rechtsextremen Szene aktiv nicht mehr beim BVT tätig ist, sowie, daß in den laufenden Verfahren nicht gegen den Sohn ermittelt wird. Punkt.

 © Martin Juen

Die restlichen Fragen werden mit: „Das können/dürfen wir Ihnen derzeit nicht sagen“ oder „Aufgrund des Ermittlungsstandes ist es uns nicht möglich Auskunft zu geben,“ beantwortet.

 © Martin Juen

Als Journalisten nicht locker lassen und Ihre Fragen in die Form „Können Sie ausschließen, daß..“ umformulieren wird die  PK nach ca. 40 Minuten mit den Worten „Das dreht sich im Kreis“ aprupt abgebrochen und darauf verwiesen, daß weitere Fragen an den Pressesprecher zu stellen wären. Da nützt auch starker Protest der Journalisten nichts, die Herrschaften verlassen fluchtartig den Raum.

 © Martin Juen

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PK „Europaweiter Schlag gegen kriminelle Organisation aus Litauen“ | Wien 15.04.2010

v.l.n.r.:  Brigadier Anton Wachsenegger (Landeskriminalamt Oberösterreich),  Dr. Christoph Hundertpfund (Landeskriminalamt Tirol), Dr. Ernst Geiger (Bundeskriminalamt)

© Martin Juen

Die zugehörige Presseaussendung des Bundeskriminalamtes ist hier nachzulesen.

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