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FPÖ Kundgebung am Viktor Adler Markt – FPÖ-Anhänger außer Kontrolle | Wien 09.09.2010

Wieder mal eine Veranstaltung der FPÖ, bei der die Emotionen hochgehen und deshalb auch von fotografischem Interesse. Vor die FPÖ-Bühne läßt man mich trotz Presseausweis nicht. O.k. – akzeptiert, aber bitte, werte Damen und Herren – ärgern Sie sich nicht über einseitige Berichterstattung – am der sind sie selbst schuld, ich bedauere.
Gezungenermaßen habe ich mir andere Motive gesucht und auch gefunden – die Gegendemonstration und die Reaktion des FPÖ-Publikums waren spannend genug.

Die Gegendemo wird von vielen beobachtet: der Polizei…

 © Martin Juen

und FPÖ – Anhängern…

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Wurfgeschoße – jede Menge, hier ein Feuerwerkskörper…

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Aufgebrachte Gegendemonstranten…

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aber, auch jede Menge Agression auf FPÖ-Seite, und dieses Ausmaß ist neu…

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Wären da nicht die Ordner der FPÖ gewesen, so hätten die Leute das Tretgitter früher oder später niedergerissen und die WEGA hätte sich um „lauter anständige Leute“ kümmern müssen…

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PK – FPÖ/Strache – Vorstellung der ersten 10. Kandidaten f. d. Gemeinderatswahl in Wien | Wien 24.08.2010

Die FPÖ Wien bzw. H.C. Strache stellt die ersten 10. Kandidaten für die Wiener Gemeinderatswahl vor.
Nach einer langen Rede über Islam, Minarette, Moschee etc. kommt der Chef endlich zur Sache: zu den Kandidaten. Nummer 1: H.C. Strache.

 © Martin Juen

Strache betont, daß er als „einziger in Wien geborener Anwärter“ für das Amt des Bürgermeisters kandidiert. Was will er uns damit wohl mitteilen?

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Ein Rätsel bleibt auch, warum die PK weit abgelegen von Zentrum im 19. Bezirk stattgefunden hat – um einen größeren Raum zu haben als im FPÖ-Rathausklub wohl kaum – es war eng, sodaß nicht einmal alle Kandaidaten hinter dem Tisch Platz hatten, von TV-Kameras und Fotografen vor dem Tisch ganz zu schweigen. Viele hätten das (Wiener) Gulasch nach der PK – für das sowieso kein Mensch Zeit hatte – gerne für mehr Platz getauscht.

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Kundgebung Bürgerinitative Rappgasse mit Unterstützung von FPÖ & Skinheads| Wien 18.06.2010

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Informationsabend der BI Dammstraße -mit unerwartetem Ende | Wien 10.06.2010 Wien

Die Bürgerinative Dammstraße, die sich gegen eine „Moschee“ des Vereins ATIB (Türkisch Islamische Union für Kulturelle und Soziale Zusammenarbeit in Österreich) ausspricht, lädt zu einem Informationsabend unter dem Titel „Moscheen als Keimzellen der Parallelgesellschaft“ und „Moscheenstandorte – urbane Fehlplanung ?“ im Lokal Brigittenauer Stadl“.

Die SLP (Sozialistische Linkspartei) hat eine Gegendemonstration angemeldet. Ein erster Blick auf das Geschehen beim Eintreffen – alles ruhig, die Polizei hält sich im Hintergrund.

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Aber eine gewisse Nervosität liegt doch in der Luft. Ein Polizist erklärt: „Wir mit der Veranstaltung nichts zu tun.“ (die Polizei) und fragt bez. Fotos im Lokal selbst sicherheitshalber bei Fr. Hannelore Schuster (BI Dammstraße) nach. Diese stört die keineswegs, Formulare in die sich Journalisten eintragen sollen, liegen im Lokal  schon auf. Fein, damit ist alles geklärt und ich trage mich mit Namen und blog-account in die Liste ein.

Noch genug Zeit bis zum Beginn – wieder raus aus der Stube – eine Mitarbeiterin der BI beschwert sich bei einer Journalistin über einseitige Berichterstattung.

© Martin Juen

Es gibt ein erstes Gruppenfoto….

© Martin Juen

Und, von Fotografen erwünscht,  Bürgerinitative und Gegendemonstration auf einem Bild. Dies nützt die SLP um wieder in’s Geschehen eingreifen zu können, was den Mitarbeitern der BI Dammstraße weniger gefällt.

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Nun gut, eine kleine show-Einlage der SLP – zurück in das Gasthaus. Aber nein. Ein Herr versperrt mir mit den Worten „Nein, Sie nicht!“ den Weg, und da ist nichts zu machen, und lange Verhandlungen erspare ich mir.

Nun, dann eben nicht. Werte Anhänger der BI Dammstraße sowie der BI Rappgasse: eine Selektion von Journalisten erzwingt eine einseitige Berichterstattung geradezu. Sie schaden sich damit selbst. Vielleicht haben Sie bis zum nächsten Mal etwas dazugelernt.

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Burschenschaft „Oberösterreicher Germanen“ – Kranzniederlegung am Heldenplatz | Wien 08.05.2010

Während David Ellensohn der Grünen Wien fordert, den 8. Mai (Tag der Befreiung) zum nationalen Feiertag zu erklären, und am Heldenplatz am Mittag mit Sekt mit Gästen feiert, trauert die Burschenschaft der „Oberösterreichern Germanen“ um die (deutschen) Gefallenen und führt am 8. Mai (wie jedes Jahr) einen Marsch zu Heldenplatz durch und legt dort einen Kranz nieder.

 © Martin Juen

Das Gebiet wird immer weiträumig abgesperrt – wie beim WKR-Ball – und üblicherweise gibt auch Gegendemonstrationen, so auch dies Jahr.
Und: üblicherweise dürfen auch keine Pressefotografen das abgesperrte Gebiet betreten. Diesmal war’s anders. Einige Pressefotografen durften ganz legal akkreditiert auf das Gelände – ob das den Burschenschaftlern recht war?

 © Martin Juen

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Wer sich nun große Nazi-Enthüllungen erwartet hat, wird enttäuscht – alles läuft friedlich ab. Dafür gibt es endlich einen Ein- und Überblick in die „Trauerarbeit“ der Burschenschaft am Jahrestag der Bedingungslosen Kapitulation des Nazi-Regimes, der dem Großteil der Menschen durch ansonsten rigorose Abschirmung normalerweise verborgen bleibt und bislang blieb.

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FPÖ-Wahlparty – FPÖ wirft Journalisten ‚raus | Wien 25.04.2010

Wahlparty FPÖ. Ob die Meinungsumfrgaen stimmen, dann steht der FPÖ ein Desaster bevor. Parteiobmann Strache und Kandidatin Barbara Rosenkranz und Kandidatin geben sich jedoch optimistisch und besuchen noch vor der ersten offiziellen Hochrechnung die Wahlparty der FPÖ.

© Martin Juen

Gespanntes Warten auf die erste offizielle Hochrechnung des ORF…

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..und Reaktion darauf:

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Jetzt wird’s bitter für mich – letztes Bild:

© Martin Juen

Und nun passiert folgendes: ich habe ein paar traurige Gesichter fotografiert, will mich noch ein wenig umschauen – da kommt ein Herr auf mich zu…

„Haben Sie überhaupt einen Presseausweis?“ – „Bitteschön,“ und zeige meinen Presseausweis her. Der wird mir gleich mal abgenommen. „Sie können hier nicht länger bleiben.“ – „Warum?“ – „Gehen wir jetzt, den Rest sage ich Ihnen unten.“ – „Aber ich habe noch Objektive da drüben, die gehören mir.“ – Also gut, die darf ich mir gerade noch holen, meinen im Presseraum abgestellten Laptop bekomme ich auch noch. Und der Presseausweis? Bleibt weiterhin in den Händen des Herrn. Erst als ich ein ATV-Team einlade doch mitzufilmen wechselt der Ausweis blitzschnell die Hand….

„Sie sind nicht akkreditiert“ – „Aber ich habe Ihnen gestern noch ein mail geschrieben…“ – „Aber wir haben nicht zurück geschrieben!“ – Und? Normalerweise genügt ein mail, kommt keine Rückmeldung ist dies als ok. zu werten.  Und überhaupt: wie ich hingekommen bin empfängt mich ein ausgesprochen freundlicher Herr am Eingang. Keine Kontrolle, keine Anwesenheitsliste. Warum dieser Umschwung?

Anscheinend kann die FPÖ zwar alles Mögliche – nur Verlieren fällt offensichtlich schwer. Und da greift man dann gleich hat durch und übt Zenur aus. Macht nichts, die Wahlergebnisse sind bekannt, die nötigen Fotos habe ich und kann einen ruhigen Abend verbringen.

p.s.: Auf dem Zettel auf dem sich der Herr meinen Namen notiert hat befanden sich bereits einige andere. Ist’s auch jemand anderem so ergangen?

p.p.s.: Herzlichen Dank an besagten Herren. Neues peak, was die Anzahl der Zugriffe betrifft 🙂

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