Schlagwort-Archive: Protest

Solidaritäsdemonstration für Ägypten – Power 2 2 People… | Wien 04.02.2011

The protest in Egypt against the regime Mubark has reached a new peak. All over the world demonstrations take place – one of them at Stephansplatz the center of Vienna, Austrias capital. Just like at Tahir-square the protesters (about 250 people) show what they really want – no strange kinds of reforms – but the resignment of the dictator and a democratic elected gouvernment instead.

 © Martin Juen

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Demonstration for FREE SPEECH & PRESS FREEDOM gegen das neue Mediengesetz | Ungarn / Budapest 14.01.2011

Ca. 10.000 Menschen demonstrieren vor dem Parlament in Budapest gegen das neue Mediengesetz das mit Beginn des Jahres in Kraft getreten ist. Genaueres zum Mediengesetz siehe hier. Das ist als Erfolg zu sehen, hat mir eine Organisatorin von ca. einer Woche noch geschrieben, daß nicht viele Leute dort sein würden. Mobililisiert wurde und wird v.a. über das internet, z.B. über Facebook-Seite Free-Press-For-Hungary

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Das obige Foto zeigt nur die Menschen, die knapp vor Begin der Veranstaltung dort waren, am Ende mußten die Leute in der hinten zu sehenden Gasse stehen. Da das Parlament weiträumig abgesperrt ist machen sich die Organisatoren ihr „eigenes“ Parlament in Form eines dementsprechenden Bühenhintergrundes.

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Der Moderator der Veranstaltung: Bakdcs Tibor

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Der bekannte und beliebte DJ Busa Pista:

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Der Sänger Bródy Janos:

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Bei den Liedern von Bródy Janos beginnen die Menschen mitzusingen was unkundige Besucher etwas erstaunt. Nach der Veranstaltung erklärt er einem Kollegen, daß er die selben Lieder schon in den Siebiger-Jahren aus Protest gesungen hat, diese also bekannt sind, und meint, daß diese bei den derzeitigen Zuständen in Ungarn durchaus wieder angebracht sind.

Eines von relativ wenigen Transparenten (zumindest waren von der Bühne aus nicht viele zu sehen) – „Die zu erwartende nationale Temperatur: 451 Fahrenheit“

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Die sehr spät veröffentlichte englische Fassung des Gesetzestexts gibt Aufschluß über die Repressionsmöglichkeiten über die die Fidez-Regierung nun verfügt.

Zeitgleich findet auch in Wien (ca. 300 Personen), sowie in Berlin eine Demonstration statt.

Aus den den Geprächen mit Kollegen geht hervor, daß auch ein slowakisches TV-Team mitfilmt, was zu der Frage führt, warum der ORF nicht vertreten war.

Weitere Fotos hier.

Fotos von der Demonstration in Wien hat der Kollege Daniel Weber erstellt und diese sind hier zu finden.

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Umweltschutz – Global 2000 – Übergabe von Protestunterschriften an STRABAG-Vorstand | Wien 11.11.2010

Die Umweltschutzorganisation Global 2000 übergibt 2.500 Unterschriften gegen den Bau des AKW Mochovce an den STRABAG Vorstand Dr. Krammer im 22. Wiener Gemeindebezirk. Jene, die sich nun Fotos von der Übergabe selbst erwarten, muß ich enttäuschen. Medienvertreter waren nicht erwünscht. Den Grund dafür erläutert die Pressestelle nach einer Anfrage per email wie folgt:  „wir hatten mit GLOBAL 2000 vereinbart, dass Vertreter von GLOBAL 2000 die Petition an Dr. Krammer übergeben. Wir haben aber gebeten, dass keine Photos gemacht werden, da sich die Kritik auf STRABAG als Unternehmen bezieht und nicht mit einer Person – in diesem Fall Dr. Krammer – in Verbindung gebracht werden soll.

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Aber die Aktivisten von Global 2000 haben auch so etwas zu bieten: Die Unterschriftenlisten werden in einen Sarg gelegt, Totengräber nehmen vor dem Eingang des STRABAG-Gebäudes Aufstellung.

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Zusätzlich sind noch drei Polizisten anwesend, was doch ein wenig erstaunt: beim Fototermin von Greenpeace und weiteren NGOs beim bmvit vor ein paar Tagen waren keine Polizisten vor Ort, nur ein Vertreter des Ministeriums. Sicher ist sicher scheint die Devise zu lauten.

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Stille Demonstration vor dem Stephansplatz | 17.10.2010

Am 6. Oktober, vier Tage vor der Gemeindeatswahl in Wien, werden zwei neunjährige Geschwister, die aus dem Kosovo nach Österreich geflüchetet sind, kurz vor 7:00 von Polizeibeamten aus dem Schlaf gerissen, festgenommen, in der Rossauer Kaserne eingesperrt und am Folgetag trotz heftigen Protesten abgeschoben.

Dies führt einmal mehr zu einer Debatte um die restriktive Asylgesetzgebung.

Am 13. Oktober 2010 versucht die Polizei ein vierzehnjähriges Mädchen, das mit seiner suzidgefährdeten Mutter aus Armenien geflohen ist, aus der Schule abzuholen bzw, dort festzunehmen. Dem Mädchen gelingt die Flucht bzw. taucht unter, meldet sich jedoch am 14. 10. 2010 bei der Volkshilfe.

Diesmal sind die Proteste noch lauter, am 14. Oktober übergeben die amnesty international, Diakonie, Caritas und SOS-Kinderdorf verfassen einen offenen Brief an die österreichischen Nationalratsabgeordneten in dem die mehrfache Verschärfung des Asylrechtes kritisiert wird und gefordert wird, die Kinderrechtskonvention in die österr. Verfassung aufzunehmen.

Geleichzeitig wird die internet-Plattform „Gegen Unrecht: Kinder gehören nicht ins Gefängnis!“ ins Leben gerufen, dzt. haben rund 40.000 Menschen den Aufruf unterschrieben.

Am 17. Oktober findet am Stephansplatz eine „Stille Demonstration“ statt an der sich trotz starkem Regen ca. 300 Menschen beteiligen.

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Stuttgart 21 – Demonstration um den Landtag (und weiteres davor und danach) | Stuttgart / Deutschland 27.08.2010 | Stuttgart 13.08.2010

Der Protest gegen S21 geht weiter. Am Freitag ist eine Großdemstration vom Nordflögel zum Landtag angesetzt. Über 20.000 Menschen folgen dem Aufruf trotz Regen.

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Sitzblockade-Training vor dem Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes | Stuttgart 14.08.2010

Viele Gegner von „Stuttgart 21“ sind bereit zivilen Ungehorsam in Form von Sitzblockaden zu üben – frei nach Bert Brecht: „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“.  Bei einem Blockade-Training wird gezeigt, wie man sich am Besten organisiert. Ein Parkschützer erläutert die einzelnen Schritte:

Bilden von einzelnen Bezugsgruppen

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Jede Bezugsgruppe gibt sich einen Namen und ernennt einen Sprecher, der Kontakt mit den anderen Bezugsgruppen hält und Informationen weitergibt. Dies geschieht über den sog. Sprecherrat.

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Wer sich (von der Polizei) wegtragen läßt, sollte vorher über die möglichen (juristischen) Konsequenzen Bescheid wissen – auch diese werden im Rahmen des Trainings erläutert.
Und sollte für den Fall des Falles wissen, wie es sich anfühlt, wenn man von fremden Personen – weggetragen wird um sich richtig verhalten zu können.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten….


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….lernen die Teilnehmer schnell, worauf es ankommt

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Ca. 200 Teilnehmer lassen sich wegtragen bzw. werden weggetragen, ca. 200 weitere Menschen haben sich als Beobachter eingefunden. Die Teilnehmer einigen Spaß an der Übung für den Ernstfall.

Unter diesen auch viele Anhänger der SPD, wie nach einigen Gesprächen klar wird:  „Es sind noch viel mehr da, wir zeigen uns halt nicht so“, erläutern drei Genossen.

An der „Stuttgarter Mauer“ werden tagtäglich neue Botschaften angebracht.  Ein – natürlich subjektives – Best-off – findet sich am Ende der Fotoserie.

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Rock für Deutschland | Gera / Thüringen / Deutschland 10.07.2010

In Gera (Thüringen/Deutschland) veranstaltet die NDP, die gute Kontakte zur FPÖ hat, zum achten Mal die Kundgebung „Rock für Deutschland“, ein Neonazitreffen und –aufmarsch, getarnt als Musikveranstaltung, bei der rechtsradikales Gedankegut verbreitet wird. Im Jahr 2009 zieht die Veranstaltung über 4.000 Besucher an und ist damit das europaweit größte Neonazi-Treffen.

„Gera darf nicht zum Pilgerort von Nazis werden und zum Ort, an dem sie sich ausbreiten und einrichten,“ läßt Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm in einer offiziellen Aussendung wissen. Das Aktionsbündnis Gera gegen Rechts, eine breiter Zusammenschluß von Organisation und Parteien, hält schon im Vorfeld Kundgebungen und Demonstrationen ab gegen den NDP-Event ab, bzw. protestiert gegen die Veranstaltung an sich.

Am einem heißen 10. Juli im doppleten Sinn werden Sitzblockaden eingerichtet, um Rechtsextreme nicht zum Ort der Veranstaltung gelangen lassen zu können, so auch Heinrichsbrücke, einer der wichtigsten Verbindungen zur „Spielwiese“, dem Veranstaltungsort.

Die Polizei durchbricht diese schließlich du richtet einen schmalen Kanal ein. Neonazis werden in Gruppen und von Polizeibeamten eskortiert auf die Spielwiese gebracht.

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