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Präsentation d. Plakate Alexander van der Bellen f. Stichwahl| Wien 26.04.2016 | Linz 08.02.2014

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SPÖ – wie war das nochmal mit der Pressefreiheit? | Wien 06.10.2010

Die SPÖ hat sich mit ihrer „Modulbox“ für den Gemeinderatswahlkampf am Praterstern angemeldet. „Daß die sich dort überhaupt noch hintrauen,“ – so mein erster Gedanke – ist der Praterstern nach seinem Umbau fast nur noch aus Stahl und Beton. Alle Reaktionen von Menschen die mich während der Dokumentation des Umbaus angesprochen haben waren negativ – warum ich das denn überhaupt fotografieren würde…? Und mit der „Pergola“, dem Stahlgerüst das sich um den Praterstern zieht wurden ca. 1 Million Euro verbraten, was zu hefiger Kritik aller Oppositionsparteien geführt hat.

Tja, und ein wenig Rot bringt auch nicht wirklich viel Farbe in das Grau in Grau:

 © Martin Juen

Trotzdem – Bezirksvorsteher Kubik und Stadträtin Sonja Wehsely, GR Hora sind anwesend.

 © Martin Juen

Doch nun wird’s seltsam:Für wenn fotografieren Sie da?“ fragt ein Herr – „Freiberuflich“ – „Na das ist ja schön, aber wir haben unsere eigenen Fotografen.“ – „Sind Sie doch froh, daß auch noch jemand anders da ist“ – „Sie können hier nicht einfach fotografieren – haben Sie überhaupt einen Geberbeschein!?!“ – „Schauen Sie, hier ist mein Presseausweis – wenn Ihnen das nicht genügt, dann könne Sie ja die Polizei holen, da drüben ist die nächste Wachstube..“ – „Ja, das mache ich jetzt wirklich gleich,“ meint die seltsame Person und hält mir die Hand vors Objektiv.

 © Martin Juen

Daß die FPÖ mit Medienvertretern recht schroff verfährt ist nichts neues, siehe z.B. hier, aber bei der SPÖ (?) – das ist neu. Der Bezirksvorsteher, den ich bitte, seine Wahlkämfer ein wenig in Zaum zu halten meint nur, das dieser Herr nicht dazugehören würde. Sicher? Nochmals: „aber wir haben unsere eigenen Fotografen“ war die Formulierung. War der ganze Stahl am Praterstern – gemeinsam mit dem SPÖ-Logo vielleicht doch ein wenig peinlich?

Na schön, glücklicherweise gibt’s Teleobjektive und es gab auch noch genügend anderes zu fotografieren.

 © Martin Juen

 © Martin Juen

Aber bedenklich ist das ganze schon – vor ein paar Monaten hat der SPÖ-Nationalratsabgeordnete Faul (ist in d. Zwischenzeit zurückgetreten) einen meiner Kollegen auf der Pressegalerie tätlich angegriffen, nachdem der so frech war ein Foto von besagtem Herrn zu erstellen.

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FPÖ Kundgebung am Viktor Adler Markt – FPÖ-Anhänger außer Kontrolle | Wien 09.09.2010

Wieder mal eine Veranstaltung der FPÖ, bei der die Emotionen hochgehen und deshalb auch von fotografischem Interesse. Vor die FPÖ-Bühne läßt man mich trotz Presseausweis nicht. O.k. – akzeptiert, aber bitte, werte Damen und Herren – ärgern Sie sich nicht über einseitige Berichterstattung – am der sind sie selbst schuld, ich bedauere.
Gezungenermaßen habe ich mir andere Motive gesucht und auch gefunden – die Gegendemonstration und die Reaktion des FPÖ-Publikums waren spannend genug.

Die Gegendemo wird von vielen beobachtet: der Polizei…

 © Martin Juen

und FPÖ – Anhängern…

 © Martin Juen

Wurfgeschoße – jede Menge, hier ein Feuerwerkskörper…

 © Martin Juen

Aufgebrachte Gegendemonstranten…

 © Martin Juen

aber, auch jede Menge Agression auf FPÖ-Seite, und dieses Ausmaß ist neu…

 © Martin Juen

 © Martin Juen

 © Martin Juen

 © Martin Juen

Wären da nicht die Ordner der FPÖ gewesen, so hätten die Leute das Tretgitter früher oder später niedergerissen und die WEGA hätte sich um „lauter anständige Leute“ kümmern müssen…

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Grüne – „Wir sprengen den Beton“ vor der ÖVP-Zentrale | Wien 08.07.2010

Der Bildungssprecher der Grünen Harald Walser, die Familiensprecherin Daniela Musiol und die Klubobfrau der Wiener Grünen Maria Vassilakou „sprengen“ einen Betonblock vor der ÖVP-Zentrale in der Lichtenfelsgasse und üben Kritik an der Betoniererpolitik der ÖVP in Sachen Bildung.

 © Martin Juen

 © Martin Juen

 © Martin Juen

 © Martin Juen

Nach getaner Arbeit bleibt das übrig….

 © Martin Juen

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FPÖ-Wahlparty – FPÖ wirft Journalisten ‚raus | Wien 25.04.2010

Wahlparty FPÖ. Ob die Meinungsumfrgaen stimmen, dann steht der FPÖ ein Desaster bevor. Parteiobmann Strache und Kandidatin Barbara Rosenkranz und Kandidatin geben sich jedoch optimistisch und besuchen noch vor der ersten offiziellen Hochrechnung die Wahlparty der FPÖ.

© Martin Juen

Gespanntes Warten auf die erste offizielle Hochrechnung des ORF…

© Martin Juen

..und Reaktion darauf:

© Martin Juen

Jetzt wird’s bitter für mich – letztes Bild:

© Martin Juen

Und nun passiert folgendes: ich habe ein paar traurige Gesichter fotografiert, will mich noch ein wenig umschauen – da kommt ein Herr auf mich zu…

„Haben Sie überhaupt einen Presseausweis?“ – „Bitteschön,“ und zeige meinen Presseausweis her. Der wird mir gleich mal abgenommen. „Sie können hier nicht länger bleiben.“ – „Warum?“ – „Gehen wir jetzt, den Rest sage ich Ihnen unten.“ – „Aber ich habe noch Objektive da drüben, die gehören mir.“ – Also gut, die darf ich mir gerade noch holen, meinen im Presseraum abgestellten Laptop bekomme ich auch noch. Und der Presseausweis? Bleibt weiterhin in den Händen des Herrn. Erst als ich ein ATV-Team einlade doch mitzufilmen wechselt der Ausweis blitzschnell die Hand….

„Sie sind nicht akkreditiert“ – „Aber ich habe Ihnen gestern noch ein mail geschrieben…“ – „Aber wir haben nicht zurück geschrieben!“ – Und? Normalerweise genügt ein mail, kommt keine Rückmeldung ist dies als ok. zu werten.  Und überhaupt: wie ich hingekommen bin empfängt mich ein ausgesprochen freundlicher Herr am Eingang. Keine Kontrolle, keine Anwesenheitsliste. Warum dieser Umschwung?

Anscheinend kann die FPÖ zwar alles Mögliche – nur Verlieren fällt offensichtlich schwer. Und da greift man dann gleich hat durch und übt Zenur aus. Macht nichts, die Wahlergebnisse sind bekannt, die nötigen Fotos habe ich und kann einen ruhigen Abend verbringen.

p.s.: Auf dem Zettel auf dem sich der Herr meinen Namen notiert hat befanden sich bereits einige andere. Ist’s auch jemand anderem so ergangen?

p.p.s.: Herzlichen Dank an besagten Herren. Neues peak, was die Anzahl der Zugriffe betrifft 🙂

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Barbara Rosenkranz in Wien / Abschlußkundgebung & Gegendemonstration | Wien 23.04.2010

Aufgrund der Schlußkundgebung von Barbara Rosenkranz am Ballhausplatz gibt es um 16:00 eine Gegendemonstration die bei der Universität beginnt, durch die Herrengasse zum Michaelerplatz zieht und von dort zum Heldenplatz. Dorst ist allerdings Schluß. Das Gebiet zur Kundgebung der FPÖ ist weiträumig abgesperrt.

Die Polizei hat eine zweifache Absperrung vorbereitet – ein großräumige am Heldenplatz und innerhalb dieser eine weitere rund um den Ballhausplatz. In die so entstandene Pufferzone darf niemand ‚rein, nicht einmal der ORF und auch die Fotgrafen von Reuters und APA nicht. Damit wird eine ausgewogene Berichterstattung unmöglich, denn über die große Distanz läßt sich die Menge der Gegendomstranten fotografisch nicht mehr erfassen. Und auch mehrere Polizeibusse verhinderen den Blick. Eindrücke von der Gegendemonstration am Heldenplatz hat Kollege Daniel Weber festgehalten.

Aber da man die Besucher der Kundgebung von Rosenkranz fernhalten kann bleibt ein Weg über den Innenhof der Hofburg offen und so kommen auch ein paar Gegendemonstranten auf das Gelände.

Die ersten bekannte Gesicht: 3. Nationalratspräsident Dr. Martin Graf, der sich als mal ein Bier genehmigt.

So richtig Stimmung kommt erst beim Eintreffen von H.C. Strache (diesmal nicht aus privaten Gründen verhindert..) und Barbara Rosenkranz auf – jetzt wieder gemeimsam unterwegs.

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Kundgebung v. Barbara Rosenkranz in Graz | Graz 17.04.2010

Meldungen in Internet und Zeitungen der Form: „Rosenkranz in die Flucht geschlagen“ und „Rosenkranz in St.Pölten – Strache sagt Wahlkampfauftakt kurzfristig ab“ machen neugierig – also am 17.04. ab nach Graz, zur dortigen Kundgebung von Rosenkranz.

© Martin Juen

Der FPÖ-Kandiaditn bläst auch in Graz ein rauher Wind entgegen. Keine Unterstützung durch den Chef H.C. Strache, nur zwei Vorredner sind angegkündigt, sprechen tut dann jedoch nur einer. Freundlich begrüßet wird Rosenkranz durch einige FPÖ-Anhänger und die Polizei.

 © Martin Juen

Die „Buh-“ und „Nazis raus“-Rufe sind bis vor die Bühne zu hören, die Kandaditin begrüßt das „links-linke Publikum, da hinten“ und schreit dann derartig laut in’s Mikrophon, dass es schon in den Ohren weh tut, wenn man direkt davor steht.

© Martin Juen

So richtig Stimmung kommt jedenfalls nicht auf, da helfen auch die bestellten Fahnenschwenker nicht besonders.

© Martin Juen

Kurz nach 16:00 sammelt ein Mitarbeiter den letzen FPÖ-Müll zusammen und das war’s dann auch schon.

© Martin Juen

Ein Flop für Kandidatin und FPÖ, so zumindest mein Eindruck. Gelohnt hat sich die Fahrt jedoch auf jedenfall: Der Schweinsbraten im Krebsenkeller war wirklich ausgezeichnet.

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