Monatsarchiv: Juni 2010

Transparentaktion zum Weltflüchtlingstag | Wien 20.06.2010

Anlässlich des Weltflüchtlingstags haben an die Tausend Menschen auf einem über 15 Meter langen Forderungskatalog für ein “Innenministerium der Menschenrechte” unterschrieben. Darunter auch bekannte Persönlichkeiten wie Susanne Scholl, Eva Glawischnig, Di-Tutu Bukasa und zahlreiche VertreterInnen von Menschenrechtsoganisationen. Die Unterschriften wurden im Rahmen einer Kundgebung am 18.Juni, sowie einer Wallfahrt in Solidarität mit Flüchtlingen gesammelt. Das so entstandene Transparent wird am 20.6.2010 an der Minoritenkirche direkt gegen dem Innenmisterium angebracht.

Romy Grasgruber bittet die wartenden Fotografen um etwas Geduld…

 © Martin Juen

Ein paar Minuten später…

 © Martin Juen

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Das Transparent hängt bis zum 24. Juni 2010 an der Minoritenkirche direkt gegenüber dem Innenministerium, und soll die darin arbeitenden Menschen, wie Innenministerin Maria Fekter auf das Anliegen aufmerksam machen.

 © Martin Juen

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„Der Umgang mit AsylwerberInnen in Österreich wird von Jahr zu Jahr menschenverachtender. Die Situation st alarmierend! Mit dieser Aktion wollen wir einen Impuls für eine ehrliche Diskussion anregen, so dass sich jeder in Österreich lebende Mensch ein der Realität entsprechendes Bild machen kann. Menschen müssen darüber informiert werden, welche Möglichkeiten und Alternativen es in der Asylpolitik gibt. Die aktuellen Gesetze müssen geändert werden!“ schreibt Romy Grasgruber in der Presseaussendung.

 © Martin Juen

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Weitere Informationen finden sich auf www.lichterkette.cc sowie bei der Facebookgruppe für ein Innenministerium der Menschenrechte:
http://www.facebook.com/group.php?gid=127935990570788&ref=mf

Weitere Fotos hier sowie auf dem Fotoblog von Robert Newald

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SOLIDARITÄT! Kundgebung von Asyl in Not beim beim Polizeigefängnis Rossauerlände | Wien 18.06.2010

Die NGOAsyl in Not ruft mit einem Bündins von ca. 30 weiteren Organisationen im Vorfeld des Weltflüchtlingstages am 20. Juni zu einer Kundgebung vor dem Polizeigefängnis in der Rossauer Lände auf. Die Veranstaltung steht unter dem Titel „SOLIDARITÄT !“ – „[…]steht im Zeichen der Solidarität mit allen Menschen, die in diesem Land benachteiligt oder verfolgt werden, weil sie Fremde sind.“ (Auszug aus demText der website von Asyl in Not).

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Romy Grasgruber, Mitinitatorin der Lichterkette gegen rechts sammelt im Rahmen dieser Unterschriften für ein Transparent, . Dieses enthät einen Forderungskatalog an die Regierung und speziell an das BMI gerichtet ist.

 © Martin Juen

Die Forderungen auf dem Transparent lauten:

  • Für ein Innenministerium der Menschenrechte!
  • Keine Schubhaft für Flüchtlinge!
  • Keine Abschiebungen in Verfolgung und Tod!
  • Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylsuchende!
  • Respekt für Menschen auf der Flucht statt Hetze und Lügen!
  • Menschen schützen, nicht verachten!

Das Transparent ist sehr schnell voll mit Unterschriften. Aufgehängt wird das Transparent am Sonnatg den 20. Juni auf der Kirche am Minoritenplatz und ist so gut vom Innenmisterium aus sichtbar.

Unter den Teilnehmern befinden sich auch viele (grüne) Politiker, u.a. Alev Korun, Nationalrätin und Sprecherin für Integration, Migration und Menschenrechte.

 © Martin Juen

Verlesen wird auch eine Grußbotschaft von Susanne Scholl, die in einem offenen Brief ihre Empörung über die Abschiebungen ausgedrückt hat. Der Wortlaut ist hier zu finden

 © Martin Juen

Es ist – teilweise – laute Kundgebung. Schießlich wollen die Teilnehmer ihre Empörung über die dzt. Asylgesetzgebung und die Asylpraxis klar zum Ausdruck bringen.

© Martin Juen

Weitere Bilder hier.

Eine Zusammenfassung der Kundgebung (incl.  Interview mit Romy Grasgruber) hat WienTV.org gestaltet – zu finden hier.

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Kundgebung Bürgerinitative Rappgasse mit Unterstützung von FPÖ & Skinheads| Wien 18.06.2010

© Martin Juen

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Weitere Bilder hier.

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Informationsabend der BI Dammstraße -mit unerwartetem Ende | Wien 10.06.2010 Wien

Die Bürgerinative Dammstraße, die sich gegen eine „Moschee“ des Vereins ATIB (Türkisch Islamische Union für Kulturelle und Soziale Zusammenarbeit in Österreich) ausspricht, lädt zu einem Informationsabend unter dem Titel „Moscheen als Keimzellen der Parallelgesellschaft“ und „Moscheenstandorte – urbane Fehlplanung ?“ im Lokal Brigittenauer Stadl“.

Die SLP (Sozialistische Linkspartei) hat eine Gegendemonstration angemeldet. Ein erster Blick auf das Geschehen beim Eintreffen – alles ruhig, die Polizei hält sich im Hintergrund.

© Martin Juen

Aber eine gewisse Nervosität liegt doch in der Luft. Ein Polizist erklärt: „Wir mit der Veranstaltung nichts zu tun.“ (die Polizei) und fragt bez. Fotos im Lokal selbst sicherheitshalber bei Fr. Hannelore Schuster (BI Dammstraße) nach. Diese stört die keineswegs, Formulare in die sich Journalisten eintragen sollen, liegen im Lokal  schon auf. Fein, damit ist alles geklärt und ich trage mich mit Namen und blog-account in die Liste ein.

Noch genug Zeit bis zum Beginn – wieder raus aus der Stube – eine Mitarbeiterin der BI beschwert sich bei einer Journalistin über einseitige Berichterstattung.

© Martin Juen

Es gibt ein erstes Gruppenfoto….

© Martin Juen

Und, von Fotografen erwünscht,  Bürgerinitative und Gegendemonstration auf einem Bild. Dies nützt die SLP um wieder in’s Geschehen eingreifen zu können, was den Mitarbeitern der BI Dammstraße weniger gefällt.

© Martin Juen

Nun gut, eine kleine show-Einlage der SLP – zurück in das Gasthaus. Aber nein. Ein Herr versperrt mir mit den Worten „Nein, Sie nicht!“ den Weg, und da ist nichts zu machen, und lange Verhandlungen erspare ich mir.

Nun, dann eben nicht. Werte Anhänger der BI Dammstraße sowie der BI Rappgasse: eine Selektion von Journalisten erzwingt eine einseitige Berichterstattung geradezu. Sie schaden sich damit selbst. Vielleicht haben Sie bis zum nächsten Mal etwas dazugelernt.

Weitere Bilder hier.

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