Monatsarchiv: März 2011

Tierschutzprozess bez. § StGB 278a | Wiener Neustadt 21.03.2011

Ein Einstiegsfoto – Fotografieren wird (auch bei Pausen) von der Richterin bekanntlich immer wieder in Frage gestellt womit sie ein schwer errungenes Recht infrage stellt.

 © Martin Juen

Lachen im Saal ist verboten – soviel ist nach einer halben Stunde Verhandlung klar. Fotografieren auch  – ein etwas verwirrendes Schild – ob dies auch in den Pausen gilt bleibt offen. Wie gesagt, mit der Pressefreiheit ist es bei diesem Prozeß so eine Sache…

 © Martin Juen

Zeuge Stefan Pfandler (dzt: leitender Kriminalbeamter beim Bundesamt für Korruptionsbekämpfung); Leiter des Lauchangriffs für die SOKO Tierschutz – macht (mich) gleich auf das Recht auf das rechte Bild hat .Stimmt. Aber er ist eine Person öffentlichen Interesses, ob ihm dies bewußt ist entzieht sich meines Wissens.

´© Martin Juen

Weitere Fotos (hoffentlich) bald hier hier.

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Demonstration für Frauenrechte am Ring | Wien 19.03.2011

Die Plattform 20000frauen, die sich aus unterschiedlichsten Frauenorganisationen – von der Kommunistischen Jugend bis zum katholischen Frauenverband – zusammensetzt begeht mit der heurigen Demonstration ihr 100 Jubiläum. Daß Frauen vielfach benachteiligt sind ist unbestritten, es mangelt an der Umsetzung. Im folgenden einige Eindrücke von der Demonstration.

 © Martin Juen

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IAEA – Fukushima Pressebriefing | Wien 17.03.2011

Beim heutigen (17.03.2011) Pressebriefing der IAEA werden einige aktuelle Luftbilder des AKW Fukushima präsentiert.

 © Martin Juen

Journalisten wird der Aufbau der Reaktoren, die in Fukushima verwendet werden erläutert.

 © Martin Juen

Wie schon gestern sind exakte Antworten manchmal nur auf Nachfrage zu erhalten. „Could you please clarify…“, und „You did not answer my question,“ ist mehrmals zu hören, und auch nach der offiziellen Pressekonferenz werden weitere Fragen gestellt.

 © Martin Juen

Aufschluß über den Zustand der Reaktoren sowie die radiologischen Messwerte (aufbauend auf Informationen des Betreibers Tepco) gibt das GRS (Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit) – sofern neue Werte verfügbar sind wird die website upgedatet.

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IAEA Presse-Briefing zu Fukushima | Wien 16.03.2011

Aufgrund des Unglücksfalls im Atomkraftwerk Fukushima hält die IAEA (International Atomic Energy Agency) seit 14.03.2011 täglich ein Presse-briefing ab, so auch am 16. März. Die IAEA hat ihren Hauptsitz in der Uno-City in Wien.

Generaldirektor Yukiya Amano bezeichnet die Situation am 16.03. als „sehr ernst“ und kündigt an, sich selbst nach Japan zu begeben, um sich selbst ein noch besseres Bild der Lage zu machen.

IAEA Presse-Briefing zu Fukushima 16.03.2011© Martin Juen

Weiters wird angekündigt, daß Japans Kaiser sich per TV an das Volk wenden wird.
Die Anspannung ist deutlich bemerkbar – auch bei den anwesenden Experten.

IAEA Presse-Briefing zu Fukushima 16.03.2011© Martin Juen

Der IAEA Alert Log liefert regelmäßige updates über Zustand des Atomkraftwerks und die ergriffenen Maßnahmen.

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Mahnwache bez. Atomenergie und Ausstieg vor dem Parlament | Wien 15.03.2011

Die Wiener Grünen rufen zu einer Mahnwache vor dem Parlament bez. des AKW Fukushima in Japan auf und bitten, jeweils eine Kerze mit zu bringen. Ca. 400 Menschen folgen der Aufforderung.

 © Martin Juen

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Kleine Mahnwache nach / während der AKW-Katastrophe Fukushima | Wien 14.03.2011

Nachdem sich die Situation im Atomkraftwerk Fukushima entgegen allen offiziellen Beteuerungen immer verschlechtet finden sich am 14.03.2011 gibt es in Wien eine erste Mahnwache in der Nähe der UNO-City in der sich u.a. die IAEA (International Atomic Energy Agency) befindet.

 © Martin Juen

Ca. 20 Aktivisten finden sich ein – nicht besonders viel, wenn man einen Vergleich mit Städten in Deutschland zieht. Ist Atomkraft kein Thema für Österreich bzw. Wien da es kein Atomkraftwerk in Österreich gibt, oder war die Veranstaltung schecht organisiert – eine Frage die offen bleibt. Stark vertreten dafür ist die Polizei .

 © Martin Juen

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Greenpeace – 200 m2-Transparent am Umweltministerium | Wien 10.03.2010

Früh morgens nimmt eine Gruppe von Greenpeace-Aktivisten Aufstellung vor dem Umweltministerium in Wien. Die Aktivisten protestieren gegen die „anhaltende atompolitische Untätigkeit des österr. Umweltministers“ Nikolaus Berlakovich.

 © Martin Juen

Während die überrachten Angestellten des Umweltministeriums und auch die schnell eintreffende Polizei noch die Aktivisten am Gehsteig beobachten beginnt bereits der Hauptevent – ca. 40 Aktivisten bringen ein 200 m2 großes Transparent auf dem Gebäude des Ministeriums an. Dazu seilen sich sechs der Aktivisten vom Dach des Ministeriums ab.

 © Martin Juen

 © Martin Juen

 © Martin Juen

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Als weiteres Zeichen des Protestes bezüglich der Untätigkeit des Umweltministers verleiht Greenpeace diesem die „Goldene Schlafmütze“.

 © Martin Juen

Greenpeace fordert  Berlakovich auf, beim Europäischen Gerichtshof gegen die Laufzeitverlängerung der deutschen AKWs Klage einzureichen, sowie, daß dieser „aufwacht, und endlich Engagement im Kampf gegen grenznahe Atomkraftwerke zeigt“, so Niklas Schnierl, Anti-Atom-Sprecher von Greenpeace und wirft diesem „anhaltenden atompolitischen Tiefschlaf“ vor. Schnierl kritisiert, daß „grenznahe deutsche Schrottreaktoren ohne Sicherheitsnachrüstungen über Jahre weiterlaufen.“

Da Österreich weiterhin Mitglied bei EURATOM ist, hat Österreich die Möglichkeit einer Klage gegen die Laufzeitverlängerung der AKWs in Deutschland und hat auch die Möglichkeit, alles daran zu setzen, daß keine neuen Kredite für den AKW-Ausbau im Zug des EURATOM-Vertrages beschlossen werden.

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